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TomsTalkTime - DER Erfolgspodcast mit Tom Kaules


Feb 24, 2016

Matthias Barth hilft Startups dabei, Ruhm, Einfluss und Kunden zu gewinnen. Nach sieben Jahren als Art-Director in einer Werbeagentur hat der Kommunikation-Designer aus München seinen einstigen Traumjob abgegeben, um sein eigenes Ding zu machen.
In seinem Blog Startworks.de teilt er seine Erfahrungen und Ideen für smartes Marketing, Positionierung und Markenbildung mit anderen Unternehmern, die ihren eigenen Weg gehen und die Welt verändern möchten.
Wer dabei persönliche Betreuung benötigt, kann bei Matthias ein maßgeschneidertes Corporate Design und das Handwerkszeug bekommen, die ein Startup braucht, um seine Botschaft in die Welt zu tragen.
Zu seinem Geschäftsmodell sagt Matthias: "Als ich vor zwei Jahren von meinem Konzept erzählt habe, waren viele skeptisch. Meine Dienstleistungen so einzuschränken und dann noch für eine Zielgruppe, die vermeintlich kein Geld hat? Kann das funktionieren?"
Es funktioniert. Eine klare Positionierung ist für Matthias einer der wichtigsten Erfolgsrezepte – ganz besonders für Startups. Und für jedes junge Unternehmen kommt der Punkt, an dem sie die Mittel und Notwendigkeit haben, sich professionell aufzustellen. Und die gehen dann lieber zum Experten als zum Allrounder.

Dein Pitch: 

Ich helfe Startups dabei, Ruhm, Einfluss und Kunden zu gewinnen. Ich habe Kommunikations-Design studiert, 7 Jahre lang als Art Director in einer Werbeagentur angeschaut wie es geht. Und sein 1,5 Jahren bin ich selbstständig und gebe mein Wissen an Startups weiter. Weil es einfach den meisten Spaß macht mit denen zu arbeiten und ich hier wirklich was bewegen kann.

Dein schlimmster Moment als Unternehmer? 

Mein erstes Unternehmen war leider nicht so erfolgreich:
2009 habe ich mit meinem Cousin das China-Quartett gegründet. Ein Kartenspiel für China-Fans. Wir haben mit großer Begeisterung einfach drauf los gearbeitet – am Ende hatten wir ein tolles Produkt, aber wussten nicht, wer es kaufen soll. Wir haben immer noch gut 2.000 Exemplare rumliegen. Ausserdem hatten wir nach einem Jahr ein übles Chaos in der Buchhaltung. Das war kein Spaß, da wieder Ordnung rein zu bekommen.

Wie hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft zu finden? 

Ich brüte gern Ideen aus. Aber wenn es darum geht, dran zu bleiben und etwas umzusetzen reizen mich oft schon wieder neue Dinge.
Ich glaube als Designer habe ich da schon eine ziemlich gute Berufswahl getroffen, in der ich dieser Neigung nachgehen kann. Mir hat mein Job Spaß gemacht.
Schwer habe ich mir beim Absprung getan. Da hat letztendlich ein Krach mit meiner Chefin den Ausschlag gegeben. Danach war ich orientierungslos und verletzt, aber ich wusste ich muss was neues machen.

Was war der wichtigste Schritt, der Dich zum großen Erfolg gebracht hat? 

Meine Positionierung.
Meine Familie war skeptisch, dass ich meinen Schwerpunkt nur auf Corporate Design gelegt habe – obwohl ich doch so viel anderes auch kann. Und dann auch noch für Startups. Die haben doch kein Geld!
Das stimmt oft. Aber wenn die ersten Erfolge kommen sind auch die Mittel und die Notwendigkeit da, sich professionell aufzustellen. Und wohin gehen sie dann? Natürlich zum Experten.

Name der Ressource: 

Win-without-pitching-Manifesto
Eine Anleitung für alle Kreativen Berufe, wie sie aus der Falle herauskommen, ihr wertvollstes Gut – Ihre Ideen – umsonst preis zu geben.

Website: 

https://www.winwithoutpitching.com/the-manifesto/

Buchempfehlung: 

The 100 $ Startup , Chris Guillebeau

Kontaktdaten des Interviewpartners: 

Matthias Barth

http://www.startworks.de/  Smartes Marketing für Startups
barth (at) startworks (punkt) de